Murgleiter

Wer es gerne sportlich angeht, der erwandert auf der Murgleiter das Murgtal. Der Name ist bezeichnend für die Streckenführung. Es geht knackig rauf und sportlich runter. Wir versprechen Ihnen herrliche Ausblicke auf die umliegenden Höhen und ins Murgtal.


Die Etappen:

Die 1. Etappe startet am Unimog-Museum in Gaggenau und führt auf 23,7 Kilometer über die Ruine Ebersteinburg und den Merkur durch die Altstadt nach Gernsbach wo unsere Ferienwohnung Hortensie einen gemütlichen Abschluß der ersten Etappe garantiert. 


Die 2. Etappe (24,3 Kilometer) führt über das Schloss Eberstein und auf der anderen Murgseite durch den Rockertwald zur Elsbethhütte und zum Dachsstein von wo sich ein herrlicher Blick ins Murgtal bietet und weiter vorbei an uralten Eichen ins Fachwerkdorf Reichental. Hier wartet ein knackiger Anstieg auf die Wanderer auf die Hochebene Reichentals mit herrlichen Ausblicken. Weiter geht es Richtung Latschigfelsen wo uns ein einmaliger Blick ins Murgtal erwartet. Auf steilen schmalen Pfaden steigen wir gemeinsam mit dem Westweg hinab ins Kauersbachtal. Durch ein weiteres Heuhüttental gelangen wir nach Gausbach und erreichen bald den Bahnhof in Forbach.  Die historische Holzbrücke gleich beim Bahnhof in Forbach ist der Endpunkt der zweiten Etappe.

Mit der Stadtbahn gelangen wir zurück nach Gernsbach in unser gemütliches Feriendomizil.

Bevor wir die 3. Etappe starten können, fahren wir mit der Bahn morgens wieder nach Forbach. Heute wollen wir nach 17,7 Kilometer Schönmünzach erreichen. 

Von der Marienkapelle haben wir einen schönen Ausblick auf Forbach bevor wir auf dem legendären Westweg ein Stück ansteigen. Vorbei am Wasserschloss wandern wir - durch Hinweistafeln gut informiert - gemütlich auf Waldwegen zur Schwarzenbachtalsperre. Die Talsperre ist die größte im Nord- und Mittelschwarzwald. An der Staumauer wird die gewaltige Leistung sichtbar, die mit dem Bau dieser Anlage verbunden war.  Wir folgen nun dem  Wasserlauf von Schwarzenbach und Raumünzach und gelangen an die wildeste Stelle der Murg. 
Über waldreiche Hänge erreichen wir nach einem steilen Abstieg durch die Wiesen Schönmünzach und beschließen hier einen ereignisreichen Wandertag vielleicht mit einem Kaffee und einer Schwarzwälder Kirschtorte im Hotel Sonnenhof bevor wir wieder mit der Stadtbahn nach Gernsbach fahren.

Bei der 4. Etappe von Schönmünzach bis Baiersbronn – 23,4 Kilometer – müssen wir uns entscheiden, ob wir auf der vorgegeben Route wandern oder ob wir (wie wir es gemacht haben) auf das Panoramastübchen und Schwarzenberg verzichten und von Schönmünzach direkt zum Hutzenbacher See wandern um am eiszeitlichen See, dem am tiefsten gelegenen Karsee des Nordschwarzwaldes eine längere Pause einzulegen.  Die Teichrosenblüte ist zwar erst im Juni/Juli, aber die Atmosphäre hier oben ist dennoch einmalig. Von hier steigen wir ca. einen Kilometer auf einem schmalen Steig steil bergan und gelangen dann über ein Hochmoor zum Seeblick. Nach dem Überzwercher Berg wandern wir auf steilen Pfaden abwärts ins Tonbachtal.

Hier sind wir den „Sternen“ nahe.  Auf schmalen Pfaden rund um den Rinkenberg erreichen wir über‘s Murgleiterportal Baiersbronn.

Vielleicht stärken wir uns hier bevor wir vom Bahnhof mit der Stadtbahn die Rückfahrt durch das romantische Murgtal antreten, das wir jetzt vollständig erwandert haben.   

Die 5. Etappe führt von Baiersbronn zum Schliffkopf. Sie führt den Wanderer vom Rinkenkopf zum Murgursprung. Vom Rinkenturm genießen wir eine herrliche Aussicht und die Sattelei lädt zur Stärkung ein. Auf schmalen, weichen Waldwegen geht es nach Obertal und weiter zur Glashütte Buhlbach. Das Fischerstübchen Sigwart lockt mit frischen Forellen. Weiter geht es neben der Rechtmurg zu ihrem Ursprung am Schliffkopf. Die Rechtmurg und die Rotmurg, die ihren Ursprung am Ruhestein hat bilden die Murg, die nach 70 Kilometern bei Steinmauern in den Rhein mündet.  Von der (Rechts)Murgquelle im Nationalpark Nordschwarzwald gelangen wir zum Aussichtsplateau Schliffkopf und dem Ende der letzten Etappe.